Wie Glaubenssätze wirken


Glaubenssätze beeinflussen uns Menschen viel stärker, als uns bewusst ist. Sie verändern unsere Wahrnehmung und unser Verhalten.


In den für sie relevanten Kontexten wirken sie wie beabsichtigt: sie füllen eine Leere, die wir nicht selbst zu füllen glauben oder lassen uns das Verhalten anderer Menschen umdeuten, was ansonsten unerträglich für uns wäre. Glaubenssätze entstehen aus dem Gefühl der Machtlosigkeit heraus und bringen etwas ein, was nicht da ist. Das funktioniert wunderbar für den Kontext, in dem sie entstanden.


Doch Menschen entwickeln sich weiter oder begegnen anderen Menschen. Mit der veränderten Wahrnehmung durch die Glaubenssätze hat dies zur Folge, dass in der Interaktion mit den anderen nun etwas vorhanden ist, für das zuvor Fülle manifestiert wurde. Oder nur teilweise. Das stört das gewohnte Füllegefühl und so arbeitet man daran, die andere Person zu verändern, damit sie die Leere anbietet, in das meine durch Glaubenssätze selbst erschaffene Fülle hineinpasst. Dann fühlt es sich richtig für mich an, was ich erlebe.


Das macht unser Zusammenleben schwierig. Wir arbeiten daran, dass uns die andere Person so behandelt, wie diejenige, für die der Glaubenssatz konzipiert war. Doch wollen wir das wirklich? Nein. Jeder von uns ist auf Harmonie mit anderen aus. Doch weil wir nicht nach innen schauen und die herumliegenden Seelensplitter liegen lassen, fehlt uns das Erkenntnismoment, durch diesen Splitter auf die Situation zu schauen und über die eigene Verzerrung bewusst zu werden.


Diese Erkenntnis ist der Moment, in dem der Glaubenssatz reif zum Auflösen wird. Abgesehen von dem Wissen darum, wie das geht, ist jedoch die Bereitschaft der Person notwendig, die ihn manifestiert hat. Erst, wenn sie nach der Erkenntnis auch loslassen will, wird es funktionieren.


Manchmal braucht es nicht nur das (An-)Erkennen der Existenz eines Glaubenssatzes im eigenen Selbst, sondern mehr. Besonders dann, wenn das Auflösen die Beziehungen zu anderen Menschen verändern wird, dann sollte man selbst verstehen, dass dies zusammenhängt. Die Veränderung wird durch andere wahrgenommen und es führt zwangsläufig zu Gesprächen darüber. Man sollte selbst darüber sprechen können, welchen Perspektivwechsel man durchmachte und welchen Effekt die alten Muster auf das bekannte Verhalten haben. Dann ist es umso friedvoller und akzeptabler für die anderen Menschen, Dein neues Ich willkommen zu heißen. Bestimmte Glaubenssätze werden dementsprechend nur durch Gespräche im sozialen Umfeld sichtbar und auflösbar. Unsere Natur als soziale Wesen begünstigt dies: nur durch Öffnen des Selbst und durch die Sicht auf Verletzlichkeit entsteht Vertrauen und Unterstützungswillen. Dies ist eines der Anzeichen, dass unsere gesamte Welt auf Zusammenhalt ausgerichtet ist.

Was für Glaubenssätze gibt es?

Selbst manifestiert


Es gibt Glaubenssätze, die man selbst manifestierte. Diese lassen sich durch Konzepte wie das innere Kind entdecken und auflösen. Alles, was darauf ausgerichtet ist, die eigene Vergangenheit zu durchleuchten, um Muster und Ähnlichkeiten zu entdecken, wird hier helfen.

Von der Familie weitergereicht


Es gibt Glaubenssätze, welche vor der Zeugung entstanden. In vorigen Inkarnationen wurden Leben geführt, in denen Glaubenssätze gelöst aber auch nicht gelöst wurden. Die Bewusstwerdung durch uns Menschen ist die einzige Voraussetzung dafür, dass ein Glaubenssatz gelöst werden kann.


In diesen Fällen ist nachvollziehbar, dass man beliebig lange in der eigenen Vergangenheit herumwühlen kann und die Erinnerung eines anderen Lebens nicht einfach finden wird. Hier ist das Umfeld oder fähige Zweitpersonen essentiell, welche diese Verbindungen herstellen können.

Für die Lebensaufgabe


Es gibt Glaubenssätze, welche während der Zeugung entstanden. Diese zu lösen bedeutet, sich selbst für das nächste Level freizuschalten. Was meine ich damit? Ganz einfach: jeder von uns kommt in diese Welt mit einer bestimmten Aufgabe, um diese Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen. Alle dafür notwendigen Fähigkeiten erhält man, oder sollte ich sagen Superkräfte?!

Mein Wirken


Meine Superkräfte sind die Fähigkeit, Glaubenssätze zu erkennen und auf allen Ebenen lösen zu können. Die Vorgehensweisen für die verschiedenen Arten von Glaubenssätzen habe ich dadurch gelernt, indem ich meine Glaubenssätze fand und löste, welche mir bei der Zeugung mitgegeben wurden. Mein Wissen um Glaubenssätze ist tiefer als das jedes anderen. Dies entwickelte sich aus der Vielzahl meiner gelösten Glaubenssätze, die mir Facetten, Wirkungen und Zusammenhänge lehrten. Hierfür habe ich bei mir bisher mehr als 400 Glaubenssätze gelöst und es sind für mich noch weit mehr übrig – ich habe noch sehr viel mehr darüber zu lernen und in die Welt zu tragen.


Meine Spezialisierung ist das Aufdecken und Lösen von Glaubenssätzen, die die Lebensaufgabe betreffen sowie das Heranführen an die dafür notwendigen Zusammenhänge.

Wissenswertes


Zu Glaubenssätzen sollte man noch folgende Dinge wissen:

Wirken

Sie sind nicht alle permanent aktiv, sonst wären wir lebensunfähig. Sie wirken nur in bestimmten Situationen, die mit den Umständen der Entstehung des jeweiligen Glaubenssatzes übereinstimmen. Solange wir sie nicht lösen, werden wir ähnliche Situationen immer wieder anziehen, die uns das gleiche erleben und fühlen lassen – ideale Voraussetzungen zur Mustererkennung. Sie werden intensiver, je länger wir sie ignorieren oder nicht reflektieren.


Es gibt schließlich eine Lebensaufgabe zu erfüllen und mit Betreten dieser Welt haben wir alles vergessen und werden durch unsere Welt geprägt, die das erforderliche Wissen nicht hat, leugnet oder unterdrückt. Die unbezahlbare Größe ist es, trotz dieser Umstände offen für Hilfe zu sein und Hilfe für andere zu bieten. Das halte ich für den größten zu entwickelnden Wert für unsere Gesellschaften.

Erkennen

Die Hilfe bezüglich der Lebensaufgabe kommt grundsätzlich von innen, kann aber von anderen Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten gemäß ihrer Lebensaufgabe auf anderem Weg vermittelt werden.


Glaubenssätze sind Verzerrungen der Realität, die in einem selbst verankert sind. Sie sind entdeckbar über die verankerte Emotion, welche zur Zeit der Entstehung nicht ertragen wurde. Der Anker sitzt im Körper und verursacht körperliche Symptome. Die Wahrnehmung bzw. Wertung auf geistiger Ebene folgt ebenfalls einem Muster. Auf jeder dieser Ebenen kann man sich dem Glaubenssatz nähern, ihn identifizieren und anschließend lösen. Oft genügt es, sich die unerträgliche Situation in Erinnerung zu rufen und die verankerte Emotion zu durchfühlen. Oder invers, durch das Durchfühlen der Emotion sich an die Situation zu erinnern. Oder körperliche Beschwerden über deren symbolische Bedeutung interpretieren und die symbolische Unterreizung oder Überreizung invers auf eine vergangene Empfindung korrelieren.

Finden

Glaubenssätze lassen sich nicht gezielt suchen oder auflisten. Auf dem Weg zur Lebensaufgabe müssen diverse Glaubenssätze reflektiert werden. So ist jederzeit ein bestimmter Glaubenssatz reif. Das lässt sich daran erkennen, dass sich ein Muster oder ein bekanntes Gefühl in den Vordergrund drängt und wieder mal wirkt. Mit diesem muss man sich beschäftigen, um sich dem nächsten widmen zu können.


Die Reihenfolge wird vom Selbst vorgegeben, daran führt kein Weg vorbei.


Wir Menschen neigen dazu, Dinge komplizierter zu machen als sie sind. Es ist nicht erforderlich, die Wirkung für die Mustererkennung mehrfach zu durchlaufen. Dies ist hilfreich für Beginnende oder wenn Glaubenssätze versteckt und damit schwer zu entdecken sind. Wer sich eine Beobachterhaltung aneignet, kann schon beim ersten Autreten wahrnehmen, dass etwas Untypisches vor sich ging. Wer dann noch nach innen fragen und sich im inneren Dialog mehr Klarheit verschaffen kann, erkennt den Glaubenssatz vielleicht schon beim ersten Wirken.

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